Das Projekt macht Schule

Nach dem hoffnungsvollen Auftakt des ersten Projektes „Zwischen Himmel und Erde“ wurde dem Projektteam klar, dass das Format unbedingt, um noch größere Kreise ziehen zu können, weitergeführt werden müsste. Mehr Menschen müssen angesprochen werden, weitere Verknüpfungen müssen entstehen, damit neue Offenheit für die Menschen, die aus Krisengebieten und vor Krieg fliehen, entsteht.
Deshalb wendet sich jetzt das Projekt dem Arbeitsfeld Schule zu.
Renoviert werden Grundschulen dort, wo entweder Turnhallen für die Unterbringung geflüchteter Menschen beschlagnahmt wurden, oder Schulen, in denen, aufgrund der hohen Zugänge infolge von Flucht und Vertreibung, viele geflüchtete Kinder in sog. Willkommensklassen (Definition der Senatsbildungsverwaltung- Lerngruppen für Neuzugänge ohne Deutschkenntnisse) untergebracht sind.
Dies stellt für Schüler, Lehrer und Eltern oft eine große Belastung und Herausforderung dar. Deshalb soll an diesen Schulen etwas zurückgegeben werden. Engagement durch die Geflüchteten bereichert beide Seiten. Die Geflüchteten, die passiv in den Unterkünften ausharren, können etwas gestalten und werden motiviert. Möglichkeiten um im Anschluss in Arbeitspraktika zu kommen entstehen.
Schüler, Lehrer und Eltern erhalten eine renovierte Schule und lernen Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Gewalt fliehen mussten kennen. Sensibilisierung für das Thema Flucht entsteht. Neues Vertrauen kann sich aufbauen.